„Platz für alle“: Gemein­de und CHBV schlie­ßen Vertrag

Der „Platz für alle“ nimmt Form an

Cro­nen­ber­ger Woche, Aus­ga­be 30/2020 vom 24./25. Juli 2020

Orts­mit­te. Das Pro­jekt „Platz für alle“ an der Refor­mier­ten Kir­che schrei­tet wei­ter vor­an. Nach dem Abriss des „Klei­nen Häus­chens“ und der Bewil­li­gung von NRW-För­der­gel­dern (die CW berich­te­te) ist ein for­ma­ler Schritt hin­zu­ge­kom­men: Der Cro­nen­ber­ger Hei­matund Bür­ger­ver­ein (CHBV) ist ab Ende des Monats offi­zi­ell Betrei­ber des Plat­zes. Ein ent­spre­chen­der Ver­trag mit der evan­ge­li­schen Gemein­de, die wei­ter­hin Eigen­tü­me­rin des Plat­zes bleibt, wur­de unterzeichnet.

Dies gaben ver­gan­ge­ne Woche Ver­tre­ter von Gemein­de und CHBV auf dem Kirch­platz bekannt: Die Zusam­men­ar­beit fruch­tet, befand dabei der ehe­ma­li­ge Finanz­kirch­meis­ter Win­fried Strau­be, der nun die Gemein­de berät: „Für uns ist es ein Geben und Neh­men. Bald gibt es viel Platz für alle mög­li­chen Akti­vi­tä­ten“. Auch auf Sei­ten des CHBV wird die Zusam­men­ar­beit groß geschrie­ben: „Der CHBV küm­mert sich, aber es wird eine enge Abstim­mung mit der Gemein­de geben“, erläu­ter­te CHBV-Vize Ste­phan Ries.

Das För­der­geld aus dem NRW-Hei­mat­pro­gramm unter­liegt vie­len Vor­aus­set­zun­gen: Nicht nur, dass der CHBV zehn Pro­zent der ins­ge­samt 344.000 Euro selbst auf­brin­gen muss. „Die loka­le und regio­na­le Geschich­te soll gezeigt und his­to­ri­sche Gebäu­de auf­ge­wer­tet wer­den und es muss eine Zusi­che­rung dau­er­haf­ter Bewirt­schaf­tung ohne Gewinn­erzie­lungs­ab­sich­ten geben“, erläu­ter­te der CHBV-Vor­sit­zen­de Rolf Tesche.

Als nächs­tes soll per Aus­schrei­bung ein Archi­tekt gefun­den wer­den. Wegen die­ses Ver­fah­rens ist der Bau­be­ginn schwer abzu­se­hen. „Wunsch­traum“ zur Fer­tig­stel­lung bleibt laut Tesche das 250. Jubi­lä­um der Refor­mier­ten Kir­che im kom­men­den Jahr, ver­spre­chen wol­len die Betei­lig­ten aber noch nichts. Fest steht aber, dass der „Platz für alle“ immer mehr For­men annimmt. Dazu gebührt letz­lich auch ganz Cro­nen­berg ein Dank, denn Bau­kirch­meis­ter Dirk Picard stell­te fest: „Die Cro­nen­ber­ger brin­gen vie­le Ideen ein“.