CHBV for­dert: Rad- und Fuß­weg an der Wahlert jetzt bis in Kohl­furth verlängern!

Artikelbild 'CHBV fordert: Rad- und Fußweg an der Wahlert jetzt bis in Kohlfurth verlängern'Cro­nen­ber­ger Woche 15/2021 vom 16./17. April 2021

Kohl­furth. Im Zuge des Geran­gels um ein Tem­po-70-Limit auf der Stra­ße Wah­len schal­te­te sich auch das Büro der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten ein: Mit sei­nen Frak­ti­ons­kol­le­gen Bial­as und Bell unter­stütz­te auch der für Cro­nen­berg zustän­di­ge MdL Josef Neu­mann in einem Schrei­ben an den Lan­des­be­trieb Straßen.NRW die For­de­rung der Bezirks­ver­tre­tung (BV) Cro­nen­berg zur Ein­füh­rung von Tem­po 70 auf der Landesstraße.

Wahlert-Bür­ger­steig endet fast im Nichts

Wie berich­tet: Kürz­lich erhielt der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te ein Schrei­ben des Lan­des­be­triebs, in dem Straßen.NRW ankün­dig­te, dass man nun zumin­dest den Bür­ger­steig ent­lang der Wah­len instand­set­zen und dann für den Fahr­rad­ver­kehr frei­ge­ben wol­le. Die­se Nach­richt ruft nun den Cro­nen­ber­ger Hei­mat- und Bür­ger­ver­ein (CHBV) auf den Plan: Zur kom­men­den Sit­zung der BV Cro­nen­berg haben Rolf Tesche und Ralf Kie­pe einen Bür­ger­an­trag ein­ge­bracht, der dar­auf abzielt, dass der geplan­te Rad­weg bis an die Ein­mün­dung der Stra­ße Kohl­fur­ther Brü­cke fort­ge­führt wird.

In ihrem Antrag begrü­ßen die bei­den CHBV-Ver­tre­ter die Lan­des­be­trieb-Ankün­di­gung: „Aller­dings wirft das auch die Fra­ge auf, wo der geplan­te Rad­weg beginnt und wo er auf­hört.“ Hin­ter­grund: Betref­fen­der Bür­ger­steig endet im Bereich der soge­nann­ten „Todes­kur­ve“, dahin­ter kön­nen Fuß­gän­ger oder auch Rad­fah­rer einen Sei­ten­strei­fen nut­zen, der durch eine durch­ge­zo­ge­ne Linie von der Fahr­bahn getrennt ist. Nur: Im Bereich des Orts­ein­gangs Kohl­furth endet die­ser Strei­fen im Nichts, bezie­hungs­wei­se in einem ziem­lich unweg­sa­men Tram­pel­pfad, der viel­leicht mit Wan­der­schu­hen begeh­bar, aber höchs­tens per Moun­tain­bike befahr­bar ist.

In ihrem Bür­ger­an­trag erin­nern CHBV-Chef Rolf Tesche und Vize Ralf Kie­pe nun dar­an, dass der Bür­ger­ver­ein bereits seit 2006 mehr­fach ange­mahnt habe, dass der Fuß­weg im betref­fen­den Bereich Kohl­fur­ther Brü­cke 9 bis 21 in einem sehr schlech­ten Zustand oder gar nicht vor­han­den und damit ein erheb­li­ches Risi­ko für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer sei. „An die­sem Zustand hat sich bis heu­te lei­der immer noch nichts gelin­dert“, kri­ti­siert der CHBV, dass alle Ein­ga­ben und Orts­ter­mi­ne mit Stadt und Lan­des­be­trieb ergeb­nis­los geblie­ben seien.

Mit der Ankün­di­gung von Straßen.NRW schöpft der Bür­ger­ver­ein nun neue Hoff­nung: „Aus unse­rer Sicht bie­tet sich hier eine ein­ma­li­ge Chan­ce, die­sen Gefah­ren­be­reich zu ent­schär­fen und den Rad- und Fuß­weg bis zum Haus Kohl­fur­ther Brü­cke 21 zu füh­ren“. ruft der CHBV die Wup­per­ta­ler Stadt­ver­wal­tung auf, mit dem Lan­des­be­trieb dahin­ge­hend Kon­takt auf­zu­neh­men, um eine „Lösung im Sin­ne der Sicher­heit zu erreichen“.