Die Wei­chen sind gestellt

Der „Platz für alle“ nimmt Form an

Cro­nen­ber­ger Anzei­ger vom 22. Juli 2020

Nach fast andert­halb Jah­ren gemein­sa­mer, inten­si­ver Pla­nungs- und Abstim­mungs­ar­beit der evan­ge­li­schen Gemein­de Cro­nen­berg und des Cro­nen­ber­ger Hei­mat- und Bür­ger­ver­eins kann nun die Umge­stal­tung des Kirch­plat­zes in der Solin­ger Stra­ße zu einem „Platz für Alle“ beginnen.

Vor zwei Wochen wur­de der Nut­zungs- und Zweck­bin­dungs­ver­trag zwi­schen der evan­ge­li­schen Gemein­de Cro­nen­berg und dem CHBV unter­schrie­ben. Ab dem 31. Juli wird damit der Kirch­platz in die Obhut und Ver­ant­wor­tung des Ver­eins als Betrei­ber über­ge­hen, so dass mit den Bau­maß­nah­men begon­nen wer­den kann. Die Gemein­de bleibt Besit­zer und bleibt in einer zukünf­ti­gen Nut­zung immer vor­ran­gig, doch zur Erstel­lung eines „Bele­gungs­plans“ ist ein Gre­mi­um, bestehend aus Ver­tre­tern der Gemein­de­lei­tung und des CHBV, für eine Abstim­mung vor­ge­se­hen. Die bean­trag­ten För­der­mit­tel des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len sind zuge­teilt und momen­tan berei­tet der Ver­ein eine Arch­tek­ten­aus­schrei­bunng für die Bau­lei­tung vor.

Die­se Aus­schrei­bung und auch die Aus­schrei­bung der ein­zel­nen Gewer­ke sind auf Grund der Zuwen­dun­gen für das „Hei­mat Zeug­nis“ der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf not­wen­dig. Der geplan­te Fer­tig­stel­lungs­ter­min, zur 250 Jahr­fei­er der refor­mier­ten Kir­che, wird sich höchst­wahr­schein­lich durch die Coro­na-Situa­ti­on nach hin­ten ver­schie­ben, aber den­noch wird dar­an fest­ge­hal­ten. In Bezug auf die ste­ti­gen Bau­kos­ten­stei­ge­rung hofft der Ver­ein mit den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln aus­zu­kom­men. Die geschätz­ten Kos­ten belau­fen sich auf knapp 350.000 Euro. Die Gemein­de­lei­tung zeigt sich mit den lau­fen­den Ent­wick­lun­gen zufrie­den und freut sich dar­über, dass der geplan­te Platz sich optisch gut aus­macht und die Kir­che in wei­te­rer Hin­sicht zum Ort der Zusam­men­kunft erklärt.