OBRAMs

FREUNDESKREIS ZUR ERHALTUNG UND FÖRDERUNG DER HEIMATSPRACHE „CRONENBERGER PLATT“

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GELÖWNIS:
ECH GELOW DEN OBRAMS TRÖÜ AANTEGEHÜREN
ON NO BESTEM WELLEN AAN DENN VERSAMMLENGKERN
DIEL TE NEHMEN
KAPPE ON BLOULIENEN JUPPE TE DRAGEN
TRÖÜLECH MIENEN BIEDRACH TE BETAALEN!
ONGERI‘EN NUR PLATT TE KALLEN ON US
MUEDERSPROOKE HUEH TE HAULEN
ON NOH MÜEGLICHKI‘ET ONGERN VOLK TE BRENGEN

Im Jahre 1976 fand sich innerhalb des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins eine Gruppe alteingesessener Mitbürger, denen der Erhalt der Cronenberger Heimatsprache (Cruembreger Platt) sehr am Herzen lag.
Man traf sich monatlich beim „Cleffs-Koller“ (jetzt Café vom Cleff) in der Schorfer Straße, gab sich den Namen „DE OBRAMs“ und belebte die heimatliche Sprache neu. OBRAM (Abraham) war in Anlehnung an den biblischen Erzvater in früheren Zeiten ein beliebter Taufname. Schon in früher Jugend erhielt der Cruembreger Bönsel (Cronenberger Junge) seine Arbeitskleidung: Bloulienen und Blotschen. Hinzu kam die seidene Sonntagskappe  zum Ausgehen.
Manche Mitbegründer der Mundartgruppe sind mittlerweile verstorben. Durch ständigen Nachwuchs kann die Anzahl von 28 Mitgliedern jedoch bis jetzt gehalten werden. Die OBRAMs treffen sich immer noch monatlich. Sie sprechen Platt, singen die alten heimatlichen Lieder, verbringen die gemeinsame Zeit beim Pöhlschesplätten am Ehrenmal oder beim Mongkaat-Owend (Mundart-Abend) wo sie mit weiteren Cronenberger Verfassern von Vorträgen aller Art das zahlreiche Publikum unterhalten.
Übersetzter Auszug aus „De OBRAMs – Ein Portrait von K.H. Dickinger“

Plakat

Die Mitglieder
HARALD BIEDEBACH (OBRAM 02)
ERNST HAAS (OBRAM 07)
KARL-HEINZ MÜLLER (OBRAM 09)
HARTMUT SCHMAHL (OBRAM 12)
HEINZ KREITZ (OBRAM 29)
DIRK TESCHE (OBRAM 33)
HERBERT KLÄRNER (OBRAM 38)
STEFAN ALKER (OBRAM 39)
JÖRG KLEINSCHMIDT (OBRAM 41)
DETLEF ENGELPRACHT (OBRAM 44)
FRITZ PUTSCH (OBRAM 48)
THOMAS GRAAP (OBRAM 49)
FERDINAND BLOHME (OBRAM 51)
FRANK JÖCKER (OBRAM 52)
JÜRGEN KOPRUCH (OBRAM 53)