„Pila­te­sPur“: Gro­ßes Herz für die Mer­ku­lo­wit­schi-Kin­der

„PilatesPur“: Großes Herz für die Merkulowitschi-Kinder

Wie die CW bereits berich­te­te, hat der Ver­ein „Ärz­te in sozia­ler Ver­ant­wor­tung für die Kin­der von Tscher­no­byl“ auch in die­sem Jahr Kin­der aus dem weiß­rus­si­schen Ört­chen Mer­ku­lo­wit­schi in Cro­nen­berg zu Gast: Im Natur­Freun­de-Haus am Greu­el erho­len sich 16 Kin­der im Alter von 9 bis 11 Jah­ren noch bis zum 25. Juli 2017 von den kärg­li­chen Bedin­gun­gen in ihrer Hei­mat.

Die drei Wochen im Dorf bie­ten aber auch Abstand von der Strah­len­be­las­tung, der auch die Mer­ku­lo­wit­schi-Kin­der 31 Jah­re nach dem Atom-Gau von Tscher­no­byl noch immer aus­ge­setzt sind. Mög­lich machen den Cro­nen­berg-Urlaub die uner­müd­li­che Han­ne­lo­re Geiss (96) und ihre Mit­strei­te­rin Rena­te Buch­holz (74): Zum Glück ste­hen die bei­den enga­gier­ten Senio­rin­nen aber nicht ohne Unter­stüt­zung da: Nach­dem der Cro­nen­ber­ger Hei­mat- und Bür­ger­ver­ein (CHBV) einen Aus­flug ins Wun­der­land in Kal­kar finan­zier­te, half auch in die­sem Jahr Petra Mey­nen-Koerth. Bereits im letz­ten Jahr zeig­te die Inha­be­rin des Stu­di­os „Pila­te­sPur“ an der Rat­haus­stra­ße 28 ein Herz für die Mer­ku­lo­wit­schi-Kin­der.

Auch dies­mal rühr­te die Cro­nen­ber­ger Gesund­heits­ex­per­tin wie­der bei Kun­den sowie Freun­den und Bekann­ten die Wer­be­trom­mel, um den klei­nen Gäs­ten aus Weiß­russ­land schö­ne Feri­en­wo­chen im Dorf zu ermög­li­chen. So konn­te Petra Mey­nen-Koerth nicht nur Feder­ball- und Boc­cia-Sets, Spring­sei­le, Bäl­le oder auch zwei Plansch­be­cken und ande­re Sachen zum Spie­len am Natur­Freun­de-Haus orga­ni­sie­ren. Auf ihren pri­va­ten Auf­ruf hin ging auch gut erhal­te­ne Kin­der­klei­dung ein – „die Reso­nanz mei­ner Teil­neh­mer ist auch in die­sem Jahr wie­der groß“, freut sich die „PilatesPur“-Chefin.

Wei­te­res Ergeb­nis: Am 11. Juli konn­ten die Mer­ku­lo­wit­schi-Kin­der in einen Rei­se­bus ein­stei­gen: Früh am Mor­gen ging es dabei von der Berg­hau­ser Stra­ße aus in die „Zoom-Erleb­nis­welt“ in Gel­sen­kir­chen. Die Bus­fahrt, berich­tet Petra Mey­nen-Koerth, wur­de auf Initia­ti­ve einer „PilatesPur“-Teilnehmerin durch den Lions-Club Wup­per­tal Coro­na finan­ziert, der Ein­tritt, etwas Taschen­geld für Eis & Co. kamen durch einen Spen­den-Samm­lung unter den Kurs­teil­neh­mern zusam­men – ein wei­te­rer schö­ner Tag für die Mer­ku­lo­wit­schi-Kin­der wur­de so durch die Gemein­schafts­ak­ti­on mög­lich.

Kon­takt & Spen­den

Hil­fe wird auch wei­ter­hin benö­tigt: Wer Han­ne­lo­re Geiss und Rena­te Buch­holz unter­stüt­zen möch­te, sodass in der letz­ten Cro­nen­berg-Woche wei­te­re Licht­bli­cke finan­ziert wer­den kön­nen, kann auf das Kon­to des Ver­eins „Ärz­te in sozia­ler Ver­ant­wor­tung für die Kin­der von Tscher­no­byl” mit der IBAN DE97 3305 0000 0000 9151 81 bei der Stadt­spar­kas­se Wup­per­tal spen­den. Auch Sach­spen­den wie Beklei­dung, Lebens­mit­tel oder Spie­le sind will­kom­men. Nähe­res ist bei Han­ne­lo­re Geiss unter Tele­fon (01 78)  7 17 00 33 zu erfah­ren.