Cro­nen­ber­ger Hei­mat- und Bür­ger­ver­ein: Viel getan und viel vor

Cro­nen­ber­ger Woche am 13. April 2017

Bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Cro­nen­ber­ger Hei­mat- und Bür­ger­ver­eins (CHBV) hat­te  Vor­sit­zen­der Rolf Tesche in der „Kul­tur­schmie­de Cro­nen­berg“ eine Men­ge zu berich­ten. „Wir hat­ten viel Pro­mi­nenz in der „Hüt­te“, erklär­te Tesche. Dar­un­ter war auch Stadt­ent­wick­lungs-Dezer­nent Frank Mey­er: „Geschen­ke“ hat­te der Bei­geord­ne­te nicht im Gepäck, zur Ent­täu­schung des CHBV habe Mey­er viel­mehr erläu­tert, dass für die Süd­hö­he kei­ne Stadt­ent­wick­lungs­gel­der ein­ge­plant sei­en.

Cro­nen­berg, berich­te­te Tesche, gehe es ja – eben­so wie Rons­dorf – im Ver­gleich zu ande­ren Wup­per­ta­ler Stadt­tei­len gut, För­der­mit­tel, so Mey­er, wür­den eher für Pro­jek­te in Elber­feld, Bar­men und Wich­ling­hau­sen benö­tigt. „Wir müs­sen uns also selbst hel­fen“, erklär­te Rolf Tesche und wirk­te dabei durch­aus etwas empört. Beim The­ma „Bür­ger­bü­ros“ wird der CHBV nicht locker­las­sen. Auch wenn ab Mai wie­der Pass-Ange­le­gen­hei­ten im Bür­ger­bü­ro erle­digt wer­den kön­nen, will der Bür­ger­ver­ein hier wei­ter am Ball blei­ben.

Von Bür­ger­bü­ro bis Mar­tins­zug: Ohne den CHBV gäbe es vie­les nicht im Dorf

„Wenn das nicht funk­tio­niert, gibt es ein Bür­ger­be­geh­ren“, zeig­te sich CHBV-Chef Rolf Tesche auch mit Blick auf die Öff­nungs­zei­ten kämp­fe­risch: „Wir wer­den das beob­ach­ten.“ Erfreut konn­te Tesche indes berich­ten, dass der letz­te ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­tag dem CHBV zehn Neu-Mit­glie­der gebracht habe. Dass es lohnt, sich für und im CHBV zu enga­gie­ren, bewies die Bilanz 2016 von Rolf Tesche. Der Bür­ger­ver­ein unter­stützt viel im Dorf, so die Hand­ball-Kids der CTG, den Bür­ger­bus Cro­nen­berg oder auch die Ret­tung his­to­ri­scher Grab­stei­ne auf dem Fried­hof Solin­ger Stra­ße.

Ohne den CHBV gäbe es auch den Mar­tins­zug am Ehren­mal nicht, und mit Füh­run­gen hin­ter die Kulis­sen des Wup­per­ta­ler Zoos, der Fir­ma EDN und des Post­ver­teil­zen­trums in Rons­dorf wur­de der Dör­per Ver­an­stal­tungs­ka­len­der berei­chert. Nicht zuletzt zähl­te der CHBV zu den Mit­ver­an­stal­tern des neu­er­li­chen Spon­so­ren­lau­fes für das Kin­der­hos­piz Burg­holz. Dane­ben konn­te der Ver­ein im ver­gan­ge­nen Jahr das Zehn­jäh­ri­ge der Umge­stal­tung des Hans-Otto-Bil­stein-Plat­zes fei­ern, und damit an der Kohl­fur­ther Brü­cke nicht das Licht aus­geht, sorgt der CHBV dafür, dass hier die Strom­kos­ten bezahlt wer­den.

3. Vor­sit­zen­de ver­stor­ben: Geden­ken an Ute Cleff-Büchel

Mitt­ler­wei­le elf Bän­ke hat der Ver­ein über­dies gestif­tet, zuletzt kam eine schmu­cke Sitz­ge­le­gen­heit an der „Kul­tur­schmie­de“ in der „Hüt­te“ hin­zu. Zur Ver­eins­bi­lanz zähl­te aber auch ein trau­ri­ges Ereig­nis: Ute Cleff-Büchel, die 3. Vor­sit­zen­de des CHBV, ver­starb Ende 2016 im Alter von erst 60 Jah­ren – dank­bar für ihren Ein­satz gedach­ten die Mit­glie­der der enga­gier­ten Mit­strei­te­rin. Als Nach­fol­ger wur­de Ralf Kie­pe ein­stim­mig gewählt, eben­so Rolf Bär­mann als neu­er Kas­sen­prü­fer.
Auch für die­ses Jahr kün­dig­te Rolf Tesche wie­der zahl­rei­che Akti­vi­tä­ten an.

Nach­dem bereits die Klär­an­la­ge Buchen­ho­fen besich­tigt wur­de, sind wei­te­re Fir­men­be­su­che geplant, zur Werk­zeug­kis­te am 8. Juli wird wie­der die gro­ße CHBV-Tom­bo­la mit 20.000 Losen auf die Bei­ne gestellt, Mar­tins­zug oder Gedenk­stun­de zum Volks­trau­er­tag und Weih­nachts­be­leuch­tung sind sowie­so gesetzt. Zum Abschluss der Jah­res­haupt­ver­samm­lung berich­te­te Fritz Fig­ge über die „Kul­tur­schmie­de“. Wer sich für den CHBV inter­es­siert, erfährt mehr im Inter­net unter www.chbv.de.